Skills

Unternehmen

Von mir und meinen Erfahrungen in Unternehmen

Glückliche Umstände führten dazu, dass ich aufhören konnte in Unternehmen zu arbeiten und mich nun ganz dem Coaching zuwenden kann. Durch die Coachingausbildung habe ich noch einmal einen anderen Blick auf das bekommen, was in Unternehmen los ist.

Mein wichtigstes Erleben in diesem Zusammenhang ist, dass ich jetzt viel klarer spüre, was mich und viele meiner Kolleg*innen belastet, unglücklich macht und vor allem von Höchstleistungen für ein Unternehmen abhält.

Ich habe erlebt, dass ein großer Teil der Arbeitskraft der Mitarbeiter*innen verloren geht. Trotz der Aktivitäten zur Steigerung der Effizienz und dem immer größeren Fokus auf die Mitarbeiter*innen, wird diese potentielle Arbeitskraft noch nicht vollständig nutzbar gemacht. Das ist „Muda[1]".

[1] „… wird definiert als … jede menschliche Aktivität, die Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt.“ – Wallace J. Hopp[2]

Ein paar Beispiele dazu:

Ich habe erlebt, dass entweder keine Entscheidungen getroffen werden oder Entscheidungen vertagt werden, z. B. aus Angst eigene Zielvorgaben nicht zu erreichen oder das eigene Ansehen zu schädigen.

Ich habe erlebt, wie Vorgesetzte oder einzelne Mitarbeiter*innen willentlich Zuarbeit verweigern. Es wird boykottiert und manipuliert.

Ich habe erlebt, wie in Projektteams sehr gute Arbeit geleistet wird, indem z.B. Fehlentwicklungen oder Fehlentscheidungen aufgedeckt werden. Jedoch fehlt der Mut, diese aufzuzeigen.

Ich habe erlebt, wie einzelne Personen ihre Macht missbrauchen, um für sich persönlich vorteilhafte Richtungen einzuschlagen und Entscheidungen durchzusetzen.

Ich habe erlebt, wie Mitarbeiter*innen alles tun um in ihrer Komfortzone zu bleiben, sich anstehenden Veränderungen verweigern und Führungskräfte dies hilflos hinnehmen.

Und auch ich war beteiligt.

Hier verfügt ein Unternehmen über ein enormes Potential an Arbeitskraft, welches nicht auf den Unternehmenszweck ausgerichtet ist. Um dieses Potential verfügbar zu machen bedarf es eines veränderten Blickes auf das Unternehmen und die Menschen.

In der Tiefe geht es um persönliche Themen der Menschen in Unternehmen. Diese sind u. a. entstanden durch Prägungen, Konditionierungen, Erwartungen, Glaubensmuster, Verletzungen und Angst, auch entstanden im Hier und Jetzt im Unternehmen. Sie wirken durch den einzelnen Mitarbeiter*in, oder in der Gruppe/dem Team z. B. im Erleben von Unselbstständigkeit, Unzufriedenheit, Egoismus, Protektionismus, Verweigerung, Machtanspruch, Intrige, Manipulation, Unterdrückung, subjektiver Bewertung, Karrierefokus, emotionale Blindheit, Harmoniebedürfnis, falsche Werte, mangelnde Kommunikation, Lüge etc. Das entzieht dem Unternehmen einen nicht unerheblichen produktiven Anteil der Arbeitskraft.

Ich will nicht sagen, dass die angestoßenen Maßnahmen und Programme zur Entwicklung der Mitarbeiter*innen die Effizienz nicht steigern. Aber es wird nicht an die wirklichen Ursachen herangegangen und es wird deshalb nur an der Oberfläche dessen gekratzt, was möglich ist.

Was ist zu tun?

Unterstellen wir einmal, dass der Unternehmenzweck die Herstellung eines sehr guten konkurrenzlosen Produktes ist. In die Herstellung dieses Produktes sollte deshalb die maximale Energie, sprich Arbeitskraft gesteckt werden. Insbesondere die Arbeitskraft, die schon im Hause ist, die nicht mehr zugekauft werden muss und schon bezahlt ist. Machen wir uns daran, die Menschen im Unternehmen so zu trainieren, dass sie sich konsequent auf den Unternehmenszweck ausrichten.

Was biete ich Ihnen?

Ich biete Ihnen an mit ihren Mitarbeiter*innen innerhalb der Teams und den Abteilungen, als auch abteilungsübergreifend, in das bewusste Erleben von Kontakt zu sich selbst und zu Kollegen zu gehen. Beides geht Hand in Hand. Dabei werden in praktischer Anwendung die Auswirkung derzeitiger Verhaltensweisen und die Auswirkung möglicher zukünftiger veränderter Verhaltensweisen auf diesen Kontakt und somit auf das Unternehmen erlebt. Den Mitarbeiter*innen wird dadurch bewusster was sie tun, warum sie es tun und ob sie das für sich und das Unternehmen wirklich so wollen. Und dann beginnt der Veränderungsprozess des Unternehmens.

Das alles wird weniger auf der Verstandesebene als vielmehr auf der Gefühlsebene geschehen.

Spielerisch, mit Freude und Leichtigkeit, erwecke ich die Neugierde, die uns offen und frei macht für Veränderung in uns selber und im Kontakt mit dem Gegenüber.

Was brauche ich von Ihnen?

Ich benötige Ihre Offenheit einen anderen Weg der Mitarbeiter*innen Entwicklung auszuprobieren.
Ich brauche Ihre Neugierde auf etwas scheinbar Neues.
Ich brauche Ihren Mut, der Gefühlsebene ihrer Mitarbeiter*innen mehr Raum zu geben, diese zu fördern und in ihrem Unternehmen wirken zu lassen.